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Im Video: So funktioniert eine Induktionskochplatte

06.06.2016 12:54

Schokolade schmelzen für die Wissenschaft

Ein Video sagt mehr als tausend Worte: Die Induktionskochplatte wird im Video kaum länger als eine Minute vorgeführt, doch schon erübrigen sich alle Fragen. Mit einer halben Pfanne wird vorgeführt, wie das Kochen mit Induktion funktioniert.

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Ein kleiner Küchenmagnet offenbart, dass die Induktionspfanne ferromagnetisch sein muss, damit man sie auf dem Induktionsherd verwenden kann. Für das erste Experiment wird zunächst eine Zeitschrift zwischen der Induktionskochplatte und der Pfanne gelegt; das Wasser in der Pfanne kocht und die Zeitschrift bleibt dennoch relativ kühl. Das ist jedoch erst das Vorexperiment zum Versuch mit einem rohen Ei, Schokolade und Speck; das Essen in der ferromagnetischen Pfanne wird erhitzt; das Ei und die Schokolade auf der Induktionskochplatte bleiben dagegen kühl. Im Video legt ein Mann sogar seine Hand auf die eingeschaltete Herdplatte. Es bleibt wohl kaum zu sagen, dass man dies trotz aller Sicherheit wohl nicht nachahmen sollte.

Die halbe Pfanne zeigt die elektromagnetischen Wechselströme

Im Inneren der Induktionskochplatte erzeugt eine kleine Magnetspule so genannte Wirbelströme – diese Wirbelströme werden erst dann in Hitze umgesetzt, wenn eine ferromagnetische Pfanne auf der Induktionskochplatte steht. Das Video zeigt das ganz anschaulich: Obwohl das gesamte runde Kochfeld die kleinen elektromagnetischen Ströme freisetzt, erhitzt sich nur das Essen in der Pfanne und nicht das Ei oder die Schokolade direkt auf dem Kochfeld.

Für den Alltag bedeutet das ganz konkret: Wenn Sie einen kleinen Topf auf eine große Induktionskochplatte stellen, dann bleibt ähnlich wie beim Video-Experiment ein Teil der Kochplatte frei. Bei einer Induktionskochplatte mit automatischer Topferkennung verbrauchen Sie allerdings nur den Strom für die kleine Topffläche, da ja nur dort Hitze erzeugt wird – ein ganz klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Elektroherden.


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