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High-Tech-Kontaktlinse von Sony nimmt auf, was man sieht

22.06.2016 08:43

Die Mini-Kamera soll per Induktion geladen werden

Datenschützer werden wohl kaum von der Mini-Kamera in der Kontaktlinse begeistert sein. Diese soll so gut wie unsichtbar sein und völlig unbemerkt von der Umwelt alles aufnehmen, was der Kontaktlinsenträger sieht. Ein längeres Blinzeln von einer halben Sekunde reicht aus, um die kleine Kamera zu aktivieren, berichten verschiedene Medien.

Das alles hört sich sehr nach einem Agentenfilm an – die Linsenkamera hat allerdings noch einige Kinderkrankheiten. Das natürliche Auge springt immer wieder im Blickfeld umher, was die Kamera mit Bildstabilisatoren ausgleichen müsste. Die andere Frage stellt sich nach der Leistung der Mini-Kamera – womöglich könnte diese die unhandliche Go-Pro für Sportler ersetzen, jedoch wird das nur passieren, wenn die Leistung der kleinen Kamera nicht spürbar schlechter ist.

Die Kamera in der Kontaktlinse soll wohl komplett ohne Anschlüsse auskommen. Über W-LAN sollen die gespeicherten Videos abgerufen werden und per Induktion soll die High-Tech-Linse geladen werden. Das elektrische Laden per Induktion wird ein immer größeres Zukunftsthema, doch es gibt auch jetzt schon in vielen Haushalten ein kleines Stückchen dieser Zukunftstechnik – die Induktionskochplatte.

Zukunftstechnik kommt im Hier und Jetzt an

Sony hat jetzt erst laut diverser Medienberichte das Patent zur Kamera-Linse angemeldet und ein Verkaufsstart sei jetzt noch nicht in Sicht. Google hat ebenfalls eine High-Tech-Linse angekündigt, die den Blutzuckerspiegel von Diabetikern anhand der Tränenflüssigkeit messen soll. Was man auch immer von der Sony-Linse halten mag, die Idee von Google könnte womöglich das Leben tausender Diabetiker erleichtern.


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