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FAQ zum Thema Induktionsplatte

Was ist Induktion & wie funktioniert sie? Welche Töpfe & Pfannen? Und wie funktioniert eine Induktionskochplatte?

Induktion, was ist das eigentlich? Wie funktioniert Induktion? Und was versteht man darunter? Bei elektromagnetischer Induktion entsteht ein elektrisches Feld durch das Ändern der magnetischen Flussdichte. Elektromagnetische Induktion wird auch als Faradaysche Induktion bezeichnet. Michael Faraday ist landläufig bekannt für den „Faradayschen Käfig“. Die Wirbelströme durchströmen den Kochgeschirrboden, wobei es zum sogenannten „Ohmschen Widerstand“ kommt und das Kochgeschirr erhitzt. Trotz der geringen Intensität heizt das Kochgeschirr dadurch sehr schnell, stark und effizient auf.

Optisch erinnert das Induktionsfeld an das klassische Cerankochfeld, doch es steht eine völlig andere Technik dahinter. Die Glaskeramikplatte eines Induktionsherdes dient nur als Standfläche für das Kochgeschirr, da die Platte selbst nicht erhitzt wird.

Bei einer Induktionskochplatte wird das Kochgeschirr (Töpfe, Pfannen, Woks, Bräter, Kaffeekocher) durch Wirbelströme erwärmt, die durch ein Magnetfeld induziert werden. Wenn elektrischer Strom durch die Induktions-Spule strömt, erzeugt er ein Magnetfeld. Dieses Magnetfeld wird bei einer Induktionsplatte auf den Boden des Kochgeschirrs übertragen. Durch den Boden fließen dann sehr schwache Wirbelströme. Diese Wirbelströme durchströmen den Kochgeschirrboden und erwärmen trotz ihrer geringen Intensität das Kochgeschirr sehr schnell, stark und effizient. Die Induktionskochplatte verändert mit sehr hoher Frequenz die Richtung des Magnetfelds und verstärkt so die Wirbelströme, um den Boden zu erwärmen. Die Erwärmung setzt sofort ein, da das Kochgeschirr erhitzt wird, sobald die Induktionsspule mit elektrischem Strom versorgt wird. Durch den Kontakt mit dem Kochgeschirrboden wird daraufhin die Nahrung hochgeheizt.

Damit das Kochgeschirr die oben beschriebenen Wirbelströme auffangen kann, muss es sich um ein ferromagnetisches Kochgeschirr handeln. „Ferro“ kommt vom lateinischen Wort „ferrum“ und bedeutet „Eisen“. Die Töpfe müssen also metallisch sein. Das heißt der Boden des Kochgeschirrs muss magnetisch sein, diese Eigenschaft lässt sich beispielsweise sehr einfach mit einem Magneten herausfinden. Wenn der Magnet am Boden „kleben“ bleibt, handelt es sich um einen funktionstüchtigen Behälter. Geschirr aus Gusseisen, Stahlmail und öfters Edelstahl sind für Induktion geeignet.

Die magnetischen Felder erhitzen einen Topf sofort, wenn man ihn auf das Kochfeld stellt. Anders als normale Elektroherde müssen Induktionsfelder nicht erst „warm laufen“, sondern stellen gleich 100% ihres Potenzials zur Verfügung. Der Topf und damit auch das Essen werden sehr schnell erhitzt. Induktion erwärmt sofort den Topf, während die Herdplatte kühl bleibt. Das Kochwasser wird dank dieser Technik fast so schnell erhitzt wie im Wasserkocher. Induktionskochfelder erhitzen schneller und energieeffizienter als herkömmliche Elektroherde.

Was bedeutet Induktion? Das Wort Induktion stammt vom lateinischen Wort „inductio“ ab und bedeutet im Deutschen soviel wie „Herführung“, „Einführung“ oder „Hinführung“. Der Begriff Induktion hat dabei aber verschiedene Bedeutungen, je nach Branche und Thema. So gibt Induktion in verschiedenen Definitionen in den Bereichen Biologie, Genetik, Film, Enzyminduktion, magnetische Induktion und elektromagnetische Induktion. Letzteres Feld ist auch das, welches bei Induktionsherden zum Einsatz kommt. Doch was bedeutet Induktionsherd? Ein Induktionsherd ist ein Herd, der nicht die Kochplatten selbst erhitzt, sondern direkt das Kochgeschirr, das auf dem Herd steht. Über die Funktionsweise können Sie sich weiter oben einlesen.

Und welche Töpfe, Kaffeekocher, Bräter und Woks für Induktion? Generell können Sie sich hier an obigen Fragen orientieren. Für die Induktionskochplatte kommen Töpfe und Pfannen in Frage, die aus Metall, Eisen oder Edelstahl sind. Diese werden durch elektromagnetische Schwingungen erhitzt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welches Kochgeschirr Sie kaufen sollen, hilft Ihnen vielleicht unsere nächste FAQ weiter.

Und wie sieht das Zeichen für Induktion aus? Induktionsgeeignete Pfannen und Töpfe erkennen Sie am Zeichen für Induktion, das wie eine Spirale aussieht. Einige erinnert das Zeichen für induktionsgeeignete Töpfe und Pfannen auch an kleine „L’s“, die mehrfach hintereinander in Schreibschrift geschrieben sind. Geschirr aus Gusseisen, Stahlmail und oft auch Edelstahl sind für die Induktion geeignet. Ob Ihre Töpfe induktionstauglich sind, erkennen Sie daran, ob an der Unterseite oder am Rand des Topfes eine stilisierte Magnetspule aufgeprägt ist.

Was ist Induktionsspannung? Bei der durch Induktion entstehenden elektrischen Spannung spricht man von Induktionsspannung oder Umlaufspannung. Diese ist so definiert, dass sie durch geschlossene elektrische Feldlinien dargestellt wird. Somit unterscheidet sich die Induktionsspannung von anderen Spannungen, wie sie zum Beispiel bei einem Akku oder einer Autobatterie vorhanden sind. Was ist Induktionsstrom? Induktionsstrom ist vereinfacht gesagt Strom, der durch Bewegung von Magneten erzeugt wird. Oder komplizierter: ein erzeugter Strom durch ein sich veränderndes Magnetfeld innerhalb eines Leiters (elektrisch).

Neben normalen induktionstauglichen Töpfen und Pfannen gibt es auch eine Vielzahl nützlichen Kochgeschirrs für Induktion. Dies beginnt bei Brätern, Schnellkochtöpfen, Bratpfannen und geht weiter bis zu Kaffeekochern wie man sie von seiner Lieblingsespressobar kennt. Kaffee kochen funktioniert auf Induktion sogar ausgesprochen gut. Gerade in Büros sind kleine Induktionskochplatten samt Kaffeekocher sehr beliebt. Es gibt übrigens nicht nur Woks für Induktionsfelder, sondern auch spezielle Wok-Induktionskochplatten, die einem Suppenteller gleich nach unten gewölbt sind.

Die Induktionsplatte kann nur dann Essen erhitzen, wenn ein geeigneter Topf auf der Platte steht. Nicht-geeignetes Kochgeschirr kann gar nicht erhitzt werden, was die Induktionsplatten sehr sicher macht.

Einige Anbieter bieten auch die Topfgrößen-Erkennung. Das Feld wirkt nur exakt dort, wo der Topf steht. Es macht also nichts aus, wenn der Topf zu klein für das Induktionsfeld ist – die freie Fläche des Induktionsfeldes verbraucht keinen Strom, da für die Erhitzung zwingend ein ferromagnetischer Topf benötigt wird. Die Induktionsplatte ist dadurch sehr stromsparend, da keine unnötige Abwärme erzeugt wird. Für ein optimales Ergebnis sollten Sie den Topf allerdings immer mittig platzieren.

Sie sind bei der Verwendung der Induktionsplatten sehr flexibel. Mit Induktionsplatten können Sie ganz wie gewohnt kochen und braten. Sehr bald gewöhnen Sie sich auch an die präzise Temperatureinstellung und die verkürzte Kochzeit. Sie sollten keine metallischen Schöpflöffel oder Ähnliches verwenden, da es dadurch zu einem harmlosen Stromschlag kommen kann, der als Kribbeln an der Hand wahrgenommen wird. Am besten eignet sich also Kochutensilien aus Holz oder Kunststoff.

Die Frage, ob Induktion gefährlich oder gesundheitsschädlich ist, kann man mit einem klaren Nein beantworten. Die Gesundheit wird nicht in Mitleidenschaft gezogen bei Induktionsfeldern. Gesundheitsrisiken bestehen nicht. So weist das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in der Schweiz darauf hin, dass es keine Hinweise auf gesundheitsschädliche Wirkungen gibt. Belastungen durch Arbeit an Monitoren, in der Nähe einer Mikrowelle oder durch mobile Haustelefonie können größer sein als die durch Induktionskochfelder. Lediglich Personen mit Herzschrittmacher oder implantierten Defibrillator sollten die Verwendung einer Induktionsplatte mit ihrem Arzt absprechen.

Wo kann ich mobile Induktionskochplatten online im Shop kaufen?

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Die Funktionsweise einer Induktionskochplatte

Aufbau eines Induktionskochfeldes